| Wie erwartet erhöhte die US-Notenbank den Leitzins von 3,75 auf 4,00 Prozent. Der Dow Jones-Index büßte daraufhin 33 Zähler auf 10.406 Punkte, der breiter gefaßte S&P 500 4 Zähler auf 1.202 Punkte ein. An der Technologiebörse Nasdaq gab der Composite-Index 6 Zähler auf 2.114 Punkte nach.
Am Rentenmarkt stieg die Rendite der richtungsweisenden 10-jährigen Staatsanleihe auf 4,58 Prozent (+ 2 Stellen), die der 30-jährigen Staatsanleihe auf 4,77 Prozent (+ 2 Stellen). Am Devisenmarkt notierte der Euro mit 1,2032 US-Dollar. Eine Feinunze Gold kostete 461,05 Dollar.
Im Blickpunkt
Angeblich will Rüstungskonzern Lockheed Martin (- 1 Prozent auf 59,95 Dollar) gemeinsam mit drei Beteiligungsgesellschaften den IT-Dienstleister Computer Sciences (+ 13,2 Prozent auf 58 Dollar) übernehmen. Kostenpunkt: rund 12 Milliarden US-Dollar. Lockheed wolle 64 bis 65 Dollar je CSC-Aktie zahlen, schrieb das ?Wall Street Journal?. Die Verhandlungen sollen sich allerdings noch in einem frühen Stadium befinden.
Dell (- 8,3 Prozent auf 29,24 Dollar) verzeichnete im abgelaufenen dritten Quartal eine geringere als zunächst geplante Nachfrage. Insbesondere haben nach eigenen Angaben das Privatkundengeschäft in den USA und das Firmenkundengeschäft in Großbritannien enttäuscht. Der Umsatz werde nach vorläufigen Zahlen 13,9 Milliarden Dollar erreichen. Die Planung lag bei 14,1 bis 14,5 Milliarden Dollar. 39 Cents Gewinn je Aktie vor Sonderposten prognostiziert Dell nun ? das untere Ende der bisherigen Spanne von 39 bis 41 Cents. Analysten waren bisher von 40 Cents ausgegangen. Die Schweizer UBS stufte die Aktie daraufhin von ?kaufen? auf ?neutral? ab.
Konsumgüterkonzern Procter & Gamble (- 1,3 Prozent auf 55,25 Dollar) steigerte seinen Gewinn im ersten Geschäftsquartal von 1,94 auf 2,03 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn je Aktie kletterte von 70 auf 77 Cents und übertraf damit die Prognose von 76 Cents. Der Umsatz weitete sich von 13,74 auf 14,79 Milliarden Dollar aus. Analysten waren im Vorfeld von 14,82 Milliarden Dollar ausgegangen.
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