| Nach einer Berg- und Talfahrt wurde zuletzt mit Unterstützung aus New York die Ausgangsbasis wieder überwunden. Der Dax zog 32 Zähler auf 4.954 Punkte an. Am Devisenmarkt notierte der Euro mit 1,2063 US-Dollar. Eine Feinunze Gold kostete 461,95 Dollar.
Im Blickpunkt
Im dritten Quartal erhöhte Henkel seinen Gewinn von 131 auf 195 Millionen Euro. Marktbeobachter hatten einen Anstieg auf 192 Millionen Euro prognostiziert. Der Umsatz weitete sich ebenfalls stärker als erwartet von 2,77 auf 3,14 Milliarden Euro aus. Im Gesamtjahr soll der Umsatz nach wie vor organisch um 3 bis 4 Prozent zulegen, im dritten Quartal wurden 5,8 Prozent erreicht. Der Kurs zog daraufhin 7,4 Prozent auf 77,97 Euro an.
Altana (- 2,6 Prozent auf 46,73 Euro) erhöhte im dritten Quartal seinen Gewinn von 101 auf 113 Millionen Euro, während Experten nur einen Anstieg auf 103 Millionen Euro erwartet hatten. Von Juli bis September weitete sich der Umsatz ebenfalls stärker als erhofft von 751 auf 806 Millionen Euro aus (Prognose: 800 Millionen Euro). Im Gesamtjahr soll der Vorsteuergewinn nun im oberen einstelligen Prozentbereich zulegen. Zuvor hatte Altana ein Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich angekündigt.
Chemiekonzern BASF (- 1,3 Prozent auf 59,19 Euro) steigerte dank hoher Öl- und Gaspreise sowie Preiserhöhungen seinen Gewinn stärker als erwartet von 366 auf 808 Millionen Euro. Die Prognose lag bei 620 Millionen Euro. Das Umsatzwachstum von 9,31 auf 10,36 Milliarden Euro übertraf ebenfalls die Erwartungen (10,26 Milliarden Euro). BASF geht im Gesamtjahr nun von einer ?deutlichen? Steigerung des EBIT vor Sondereinflüssen aus (Vorjahr: 5,2 Milliarden Euro). Zuvor war nur ein ?höheres? EBIT erwartet worden.
Eine Kaufempfehlung von J.P. Morgan sowie der rückläufige Ölpreis trieben die Lufthansa auf 11,59 Euro (+ 2,4 Prozent).
Die Anhebung der Gewinnprognose bescherte Continental einen Aufschlag von 2,6 Prozent auf 66,21 Euro. In den vergangenen drei Monaten hatten Umsatz und Gewinn zugelegt.
Im dritten Quartal hat Metro (- 3,3 Prozent auf 36,54 Euro) dank des Verkaufs von Anteilen am Bonuskartensystem Payback seinen Gewinn stärker als erwartet von 123 auf 148 Millionen Euro ausgeweitet. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITA) schrumpfte dagegen von 316 auf 299 Millionen Euro. Der Umsatz weitete sich wie erwartet von 13,4 auf 14,06 Milliarden Euro aus. Während der Inlandsumsatz von 6,69 auf 6,59 Milliarden Euro sank, kletterte der Auslandsumsatz von 6,71 auf 7,47 Milliarden Euro. Angesichts der in Deutschland anhaltenden Konsumflaute erwartet Metro im Gesamtjahr nur noch ein Umsatzwachstum von rund 4 Prozent. Zuvor waren 5 bis 6 Prozent prognostiziert worden. Zudem könnte das Ergebnis je Aktie aufgrund einmaliger steuerlicher Belastungen deutlich unter dem Vorjahresniveau liegen.
Die Deutsche Telekom (+ 2,5 Prozent auf 14,87 Euro) will sich nach eigene Angaben nicht an einer Übernahmeschlacht um die britische Mobilfunkgesellschaft 02 beteiligen. Die spanische Telefongesellschaft Telefonica bietet 17,7 Milliarden Pfund in bar. In der Festnetzsparte T-Com werden aufgrund des scharfen Wettbewerbes in den nächsten drei Jahren rund 20.000 Arbeitsplätze gestrichen. Weitere 5.500 Stellen sollen bei T-Systems wegfallen, 1.500 in der Zentrale. Gleichzeitig sollen 8.000 neue Arbeitsplätze entstehen ? 3.000 in T-Punkten und 5.000, sofern wie angekündigt ein Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetz aufgebaut wird.
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