| Der Anstieg des Ölpreises belastet den Handelsbeginn: Der Dow Jones-Index büßt gegen 16 Uhr 23 Zähler auf 10.854 Punkte, der breiter gefaßte S&P 500 2 Zähler auf 1.262 Punkte ein. An der Technologiebörse Nasdaq gibt der Composite-Index 8 Zähler auf 2.265 Punkte nach.
Am Rentenmarkt steigt die Rendite der richtungsweisenden 10-jährigen Staatsanleihe auf 4,54 Prozent (+ 2 Stellen), die der 30-jährigen Staatsanleihe auf 4,74 Prozent (+ 2 Stellen). Am Devisenmarkt notiert der Euro mit 1,1764 US-Dollar. Eine Feinunze Gold kostet 506,05 Dollar.
Im Blickpunkt
Telefongesellschaft Verizon (+ 0,4 Prozent auf 32 Dollar) will sich von ihrer Telefonbuchsparte trennen. Ein Verkauf könnte mehr als 17 Milliarden Dollar in die Kasse spülen, spekuliert das ?Wall Street Journal?. Geld, das möglicherweise teilweise zum Abbau des Schuldenberges von 39 Milliarden Dollar eingesetzt wird.
Medizintechniker Boston Scientific (- 5,9 Prozent auf 25,72 Dollar) möchte den Konkurrenten Guidant (+ 10,2 Prozent auf 68,10 Dollar) übernehmen und bietet rund 3 Milliarden Dollar mehr als Johnson & Johnson (+ 0,4 Prozent auf 61,46 Dollar). Mitte November hatte Johnson & Johnson den Kaufpreis von 25,4 auf 21,5 Milliarden wegen einer kostspieligen Rückrufaktion für Guidant-Defibrillatoren gedrückt. Boston Scientific offeriert nun 36 Dollar in bar und weitere 36 Dollar in Form eigener Aktien. Johnson bietet 33,25 Dollar bar sowie 0,493 eigene Anteile.
Walt Disney will nach eigenen Angaben seine Jahresdividende um 12,5 Prozent auf 27 Cents je Aktie erhöhen. Die Dividende soll am 6. Januar 2006 ausgeschüttet werden. Der Kurs verharrt bei 24,87 Dollar.
1,1 Prozent auf 31,17 Dollar zieht Dell an. Der Computerbauer wurde von Raymond James von ?outperform? auf ?strong buy? hochgestuft.
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