| Vor der US-Notenbanksitzung am Dienstag ? es wird mit einem weiteren kleinen Zinsschritt gerechnet ? hielten sich die Akteure zurück. Der Dow Jones-Index büßte nach einem freundlichen Start 11 Zähler auf 10.767 Punkte ein, während der breiter gefaßte S&P 500 1 Zähler auf 1.260 Punkte zulegte. An der Technologiebörse Nasdaq zog der Composite-Index 4 Zähler auf 2.261 Punkte an.
Am Rentenmarkt stieg die Rendite der richtungsweisenden 10-jährigen Staatsanleihe auf 4,55 Prozent (+ 1 Stelle), die der 30-jährigen Staatsanleihe verharrte bei 4,74 Prozent. Am Devisenmarkt notierte der Euro mit 1,1960 US-Dollar. Eine Feinunze Gold kostete 526,75 Dollar.
Im Blickpunkt
United Technologies (+ 0,2 Prozent auf 55,55 Dollar) erfreute sich Unterstützung durch Morgan Stanley ? die Aktie wurde von ?gleich-? auf ?übergewichten? hochgestuft.
Der texanische Öl- und Gasförderer ConocoPhillips (- 2,9 Prozent auf 61,25 Dollar) will den ebenfalls in Houston sitzenden Konkurrenten Burlington Resources (+ 8,4 Prozent auf 82,50 Dollar) übernehmen. Kostenpunkt: 35,6 Milliarden Dollar. Geboten werden ein Baranteil von 46,50 Dollar sowie 0,7214 ConocoPhillips-Aktien. Burlington hat sich vor allem auf die Erschließung schwer zugänglicher Gasvorkommen spezialisiert.
Das zum Medienkonzern Viacom (+ 0,8 Prozent auf 34,71 Dollar) gehörende Filmstudio Paramount Pictures übernimmt für 1,6 Milliarden Dollar den unabhängigen Konkurrenten Dreamworks. 775 Millionen Dollar werden bar gezahlt und zudem Schulden von 825 Millionen Dollar übernommen. Dreamworks war 1994 von Hollywood-Regisseur Steven Spielberg sowie Jeffrey Katzenberg und David Geffen gegründet worden. Spielberg und Geffen haben sich verpflichtet, ab 2007 pro Jahr vier bis sechs Filme zu produzieren, teilte Paramount mit.
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