| Vor Sitzungsbeginn sorgte das Handelsbilanzdefizit für Ernüchterung. Dieses stieg im Oktober auf 68,9 Milliarden Dollar ? ein neues Hoch. Experten hatten einen Rückgang erwartet. 20,5 Milliarden Dollar entfielen auf den ungleichen Handel mit China. Im September lag das Defizit noch bei 66 Milliarden Dollar.
Der Dow Jones-Index legte dank Honeywell und Boeing 59 Zähler auf 10.883 Punkte, der breiter gefaßte S&P 500 5 Zähler auf 1.272 Punkte zu. An der Technologiebörse Nasdaq büßte der Composite-Index 2 Zähler auf 2.262 Punkte ein.
Am Rentenmarkt sank die Rendite der richtungsweisenden 10-jährigen Staatsanleihe auf 4,45 Prozent (- 9 Stellen), die der 30-jährigen Staatsanleihe auf 4,66 Prozent (- 8 Stellen). Am Devisenmarkt notierte der Euro mit 1,1980 US-Dollar. Eine Feinunze Gold kostete 503,65 Dollar.
Im Blickpunkt
Die Bank of America degradierte Apple (- 4 Prozent auf 72,01 Euro) aufgrund des erreichten Kursniveaus von ?kaufen? auf ?neutral?.
Die australische Fluggesellschaft Qantas Airways ordert bei Boeing (+ 1,2 Prozent auf 71,45 Dollar) 65 Flugzeuge des Typs 787 Dreamliner. Kostenpunkt: 10 Milliarden Dollar. Die Auslieferung soll im August 2008 beginnen.
Best Buy (+ 1,7 Prozent auf 44,69 Dollar) wurde von Goldman Sachs von ?outperform? auf ?inline? abgestuft. Der am Dienstag veröffentlichte Quartalsgewinn hatte die Erwartungen verfehlt ? der Kurs war daraufhin 11,8 Prozent eingebrochen.
Mit einem Aufschlag von 4,5 Prozent auf 37,50 Dollar verabschiedete sich Honeywell. Der Mischkonzern hatte seine Prognosen für das laufende Jahr bestätigt.
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