| 11.000 Punkte rückten zwischenzeitlich in greifbare Nähe. Allerdings wurden daraufhin mit Blick auf den Rentenmarkt vorsichtshalber Gewinne mitgenommen. Der Dow Jones-Index büßte zuletzt 105 Zähler oder 1 Prozent auf 10.777 Punkte, der breiter gefaßte S&P 500 12 Zähler oder 1 Prozent auf 1.256 Punkte ein. An der Technologiebörse Nasdaq gab der Composite-Index 22 Zähler oder 1 Prozent auf 2.226 Punkte nach.
Am Rentenmarkt fiel die Rendite der richtungsweisenden 10-jährigen Staatsanleihe auf 4,34 Prozent (- 4 Stellen), die der 30-jährigen Staatsanleihe auf 4,51 Prozent (- 5 Stellen). Zweijährige Staatsanleihen rentierten mit 4,35 Prozent ? die inverse Zinsstrukturkurve ist in den Augen vieler Marktbeobachter Vorbote einer möglichen Rezession. Am Devisenmarkt notierte der Euro mit 1,1829 US-Dollar. Eine Feinunze Gold kostete 507,35 Dollar.
Im Blickpunkt
Amazon (- 1,3 Prozent auf 48,56 Dollar) hat nach eigenen Angaben das beste Weihnachtsgeschäft in der Firmengeschichte hinter sich gebracht. Insgesamt seien weltweit 108 Millionen Artikel versendet worden. Umsatzzahlen nannte der Online-Händler allerdings nicht. Renner war der iPod von Apple (+ 1,2 Prozent auf 74,23 Dollar).
Medizintechniker Guidant büßte 3,4 Prozent auf 64,69 Dollar ein. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat die Qualitätskontrolle und den Service eines Werkes im Bundesstaat Minnesota gerügt.
Die US-Zulassung für das Medikament ?Orencia? zur Behandlung von rheumatischer Arthritis beförderte Bristol-Myers Squibb auf 23,09 Dollar (+ 0,6 Prozent).
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