Zum nächsten Beitrag:  KfW / Ungleiche Weiterbildung in Deutschland - Bildungsschere weitet ...Zum vorherigen Beitrag: Eurozone: Industrieproduktion springt überraschend stark an
Nachrichtenbild

© Shutterstock StockLite

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Aktien aus der Pharma- und Gesundheitsbranche sind am Donnerstag auch in Europa unter Druck geraten. Nach der Pressekonferenz des künftigen US-Präsidenten Donald Trump hatte es tags zuvor bereits ihre US-Kollegen erwischt. Am Morgen folgten dann die Branchenvertreter in Asien abwärts.

Trump erweckte mit seiner Skepsis den großen Unternehmen gegenüber den Eindruck, dass er - wie von den Demokraten im Wahlkampf gefordert - die Medikamentenpreise deckeln könnte. Die Anleger hatten bis dato eigentlich mit dem Gegenteil gerechnet. "Wenn es sich die Unternehmen unter Donald Trump einfacher vorgestellt haben als unter Hillary Clinton, dann wurden sie gestern auf den Boden der Tatsachen geholt", sagte Marktanalyst Michael Hewson vom Broker CMC Markets UK.

"Trump kritisierte zu viel Macht und profitorientierte Preisbildung der Pharmakonzerne. Das sorgt für enorme Unsicherheit, die anhalten dürfte, bis das Nachfolgeprogramm von 'Obamacare' auf dem Tisch liegt", ergänzte ein anderer Marktbeobachter.

Im Dax gehörten Merck mit 2 Prozent Abschlag zu den schwächsten Werten. Auch Fresenius und FMC wurden verkauft. Im MDax verloren Stada über 2 Prozent und auch in den zuletzt besonders hoch gerannten Aktien von Medigene kam es zu deutlichen Gewinnmitnahmen. Schwächster Wert im gesamteuropäischen Branchenindex waren die dänischen Novo Nordisk mit über 5 Prozent Verlust./ag/stb

Daten werden geladen ...

adblue TradeMaster
Free Demo

adblue TradeMaster ®
Jetzt mit Demokonto testen.

Weltweiter Börsenhandel. Professionelle
Analyse- und Trading Werkzeuge.
Vollautomatisierbare MasterStrategien.