> adblue news: dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 21.11.2018
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© Shutterstock Ralf Kleemann

ROUNDUP 3: Schlafwandelnd in die Krise? Weg für Verfahren gegen Italien geebnet

BRÜSSEL/ROM - Dem hoch verschuldeten Italien könnte bald ein Sanktionsverfahren mit möglichen Strafen in Milliardenhöhe ins Haus stehen. Im Streit um die Finanzpläne der Regierung in Rom machte die EU-Kommission am Mittwoch dafür den Weg frei. Die Eröffnung eines offiziellen Defizitverfahrens sei gerechtfertigt, teilte die Brüsseler Behörde mit. Die EU-Staaten haben da aber noch ein Wort mitzureden. Auch bei einer Reihe weiterer Länder - darunter Spanien und Portugal - ist die EU-Kommission wegen der Haushaltspläne in Sorge.

ROUNDUP: Deutschland wegen Leistungsbilanz-Überschusses am Pranger

BRÜSSEL - Die EU-Kommission verstärkt den Druck auf Deutschland wegen des großen Überschusses in der Leistungsbilanz. Die Brüsseler Behörde kündigte am Mittwoch für 2019 eine vertiefte Untersuchung des seit Jahren beklagten Missstands an.

USA: Verkäufe bestehender Häuser steigen stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Verkäufe bestehender Häuser im Oktober nach sechs Rückgängen in Folge wieder gestiegen. Sie seien im Vergleich zum Vormonat um 1,4 Prozent geklettert, teilte die Maklervereinigung "National Association of Realtors" (NAR) am Mittwoch in Washington mit. Analysten hatten lediglich mit einem Anstieg um 1,0 Prozent gerechnet.

Deutschland legt Währungsfonds-Plan vor

BERLIN - Die Bundesregierung hat ihren Plan für einen Umbau des Euro-Rettungsfonds ESM zu einem Europäischen Währungsfonds vorgelegt. Das entsprechende Konzept des Finanzministeriums wurde dem Haushaltsüberschuss übermittelt. Wie die "Zeit" berichtet, sollen die Vergaberichtlinien für Kredite an wichtige Voraussetzungen geknüpft werden, um dauerhaft ein besseres Haushalten in den Euro-Staaten zu sichern.

USA: Frühindikatoren steigen leicht

WASHINGTON - In den USA hat der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im Oktober leicht zugelegt. Er stieg zum Vormonat um 0,1 Prozent, wie das private Forschungsinstitut Conference Board am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten damit gerechnet. Im Vormonat war der Indikator um revidierte 0,6 Prozent gestiegen. Zunächst war ein Anstieg von 0,5 Prozent ermittelt worden.

USA: Michigan-Konsumklima trübt sich stärker als erwartet ein

MICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im November stärker als erwartet eingetrübt. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima fiel um 1,1 Punkte auf 97,5 Punkte, wie das Institut am Mittwoch in Michigan nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Dies ist der zweite Rückgang in Folge. Volkswirte hatten mit einer Bestätigung der ersten Schätzung und damit mit 98,3 Punkten gerechnet.

ROUNDUP 3: Proteste im Kongress gegen Trumps Unterstützung für Saudi-Arabien

WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat mit seiner bedingungslosen Unterstützung Saudi-Arabiens trotz der Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi Proteste auch in der eigenen Partei ausgelöst. Im US-Kongress wurden sowohl von Trumps Republikanern als auch von den oppositionellen Demokraten Forderungen laut, Sanktionen ausdrücklich auch gegen den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman zu prüfen. Der republikanische Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Senat, Bob Corker, teilte mit: "Der Kongress wird alle zur Verfügung stehenden Mittel in Betracht ziehen, um zu reagieren."

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe steigen überraschend

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche auf den höchsten Stand seit Ende Juni gestiegen. Wie das US-Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte, stieg die Zahl der Anträge um 3000 auf 224 000. Volkswirte hatten im Schnitt hingegen mit einem Rückgang auf 215 000 Anträge gerechnet.

USA: Aufträge für langlebige Güter fallen kräftig

WASHINGTON - In den USA sind die Aufträge für langlebige Wirtschaftsgüter im Oktober stark gefallen. Der gesamte Auftragseingang lag 4,4 Prozent unter dem Vormonatsniveau, wie das US-Handelsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Analysten hatten im Mittel einen wesentlich schwächeren Rückgang um 2,6 Prozent erwartet. Zudem wurde das Vormonatsergebnis von plus 0,7 Prozent in minus 0,1 Prozent korrigiert.

May: Ablehnung des Brexit-Deals im Parlament könnte Austritt stoppen

LONDON - Die britische Premierministerin Theresa May hat vor einem Aus für den Brexit gewarnt. Sollte das Parlament in London das Brexit-Abkommen ablehnen, könne der EU-Austritt komplett ausfallen, sagte May bei einer Fragestunde am Mittwoch im Parlament in London. "Wenn Sie die Alternative zu dem Abkommen mit der EU anschauen, wird es entweder mehr Unsicherheit sein, mehr Spaltung oder das Risiko, dass gar kein Brexit stattfindet", so May.

ROUNDUP/OECD: Deutsche Wirtschaft verliert Schwung - Handelskonflikte

PARIS - In Deutschland dürfte der wirtschaftliche Aufschwung in den kommenden Jahren spürbar an Kraft verlieren - das Wachstum aber solide bleiben. In ihrem am Mittwoch veröffentlichten Konjunkturbericht hat die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ihre Wachstumsprognosen für Deutschland gesenkt. Auch das Weltwirtschaftswachstum ist den Forschern der Organisation mit Sitz in Paris zufolge an einem Höhepunkt angelangt und wird sich wohl in den beiden kommenden Jahren verlangsamen - hier bremsen auch Handelskonflikte aus.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst./jsl

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